Fatāwā

Er will seinen verstorbenen Vater begünstigen

Er will seinen verstorbenen Vater begünstigen

Fatwā-Nr.: 12652

Frage:

Ich verteile Geld im Namen meines verstorbenen Vaters. Ich möchte meinem Vater etwas Gutes tun, was kann ich sonst noch tun, als einen Muslim für den Monat Ramadan zu versorgen?

Antwort:

Gepriesen sei Allāh.

Wohltätigkeit (sadaqah), die im Namen des Verstorbenen gegeben wird, wird ihm zugute kommen und seine Belohnung wird ihn erreichen, gemäß dem Konsens der Muslime.

Muslim (1630) überlieferte von Abu Hurayrah, dass ein Mann zum Propheten, Allāh segne ihn und gebe ihm Heil, sagte: „Mein Vater ist gestorben und hat ein Vermögen hinterlassen, und er hat kein Testament gemacht. Wird es eine Sühne für ihn sein, wenn ich in seinem Namen Almosen gebe?“ Er sagte: „Ja.“

Muslim überlieferte auch (1004) von ʿĀʾiša, Allāhs Wohlgefallen auf ihr, dass ein Mann zum Propheten, Allāh segne ihn und gebe ihm Heil, sagte: „Meine Mutter ist plötzlich gestorben, und ich denke, wenn sie hätte sprechen können, hätte sie wohltätig gespendet (d.h. sie hat Anweisungen hinterlassen, dass ein Teil ihres Vermögens wohltätig gespendet werden soll). Werde ich eine Belohnung haben, wenn ich in ihrem Namen wohltätig spende?“ Er sagte: „Ja.“

An-Nawāwī, Allāh sei ihm gnädig, sagte:

Dieser Hadith zeigt, dass es erlaubt ist, im Namen des Verstorbenen zu spenden, und dass es mustaḥab (empfohlen) ist, dies zu tun, und dass die Belohnung dafür den Verstorbenen erreichen und ihm oder ihr zugute kommen wird; sie wird auch demjenigen zugute kommen, der die Wohltätigkeit gibt. Über all das besteht Konsens unter den Muslimen.

Die Speisung der Armen ist eine der Taten der Freundlichkeit und der Wohltätigkeit, die vom Propheten, Allāh segne ihn und gebe ihm Heil, vorgeschrieben wurde, besonders das Versorgen von jemandem, der fastet, mit Iftār.

Zu den besten Dingen, die du tun kannst, um deinem Vater zu helfen und ihn zu ehren, gehört auch, Duʿāʾ für ihn zu machen. Der Prophet, Allāh segne ihn und gebe ihm Heil, sagte: „Wenn ein Mensch stirbt, enden alle seine guten Taten, außer drei: ständige Wohltätigkeit, nützliches Wissen und ein rechtschaffener Sohn (oder Tochter), der für ihn betet.“ Überliefert von Muslim, 1631.

Du solltest also viele Duʿāʾ für deinen Vater machen, während deines Gebets und zu anderen Zeiten, und Allāh bitten, ihm zu vergeben und ihn ins Paradies zu lassen und ihn von der Hölle fernzuhalten.

Und Allāh weiß es am besten.

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